Welcher Blutdruck ist normal? (Blutdruck Normalwerte)

Der Blutdruck lässt sich heute bequem zu Hause messen (Foto: Gadini | Pixabay)
In diesem Artikel:
- Blutdruck-Richtwerte
- Blutdruck-Bereiche
- Blutdruck-Messung
- Folgen des Bluthochdrucks
- Risikofaktoren für Bluthochdruck
- Symptome des Bluthochdrucks
- Verbreitung des Bluthochdrucks
Blutdruck-Richtwerte für Erwachsene
| Fachgesellschaft | Grenzwerte für den systolischen (oberen) und diastolischen (unteren) Blutdruck |
|---|---|
| Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL) Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) |
140 / 90 mmHg |
| European Society of Cardiology (ESC) European Society of Hypertension (ESH) |
140 / 90 mmHg |
| American Heart Association (AHA) American College of Cardiology Guidelines (ACC) bis 2017 |
140 / 90 mmHg |
| American Heart Association (AHA) American College of Cardiology Guidelines ab 2017 (ACC) |
130 / 80 mmHg |
| Bundesärztekammer (BÄK) Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF): Nationale Versorgungsleitlinie2 |
140 / 90 mmHg |
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In Deutschland sind drei Leitlinien von Bedeutung für die Einordnung von Blutdruckwerten:
- Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Hypertonie, Stand 20232
- Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie (European Society of Hypertension, ESH), Stand 20233
- Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC), Stand 20244

Bluthochdruck in Deutschland (Stand 2024). Etwa 36 Prozent der 30- bis 79-jährigen Erwachsenen in Deutschland leben mit einem Bluthochdruck.1
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck (Hypertonie) schädigt das Herz-Kreislauf-System und erhöht das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Hypertonie ist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Blutdruck-Bereiche
Fachgesellschaften wie die European Society of Hypertension (ESH), die Herausgeber der Nationalen VersorgungsLeitlinie Hypertonie und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definieren Blutdruck-Bereiche mit konkreten Bezeichnungen.2,3,4
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Optimal | < 120 / 80 mmHg |
| Normal | < 130 / 85 mmHg |
| Hochnormal | < 140 / 90 mmHg |
| leichter Bluthochdruck (Grad I) | < 160 / 100 mmHg |
| mittelschwerer Bluthochdruck (Grad II) | < 180 / 110 mmHg |
| schwerer Bluthochdruck (Grad III) | 180 / 110 mmHg oder mehr |
Im Jahr 2024 hat die European Society of Cardiology (ESC) eine Vereinfachung der Blutdruck-Klassifizierung vorgenommen und ordnet die Blutdruckwerte nun drei Kategorien zu:5
- nicht-erhöhter Blutdruck: unter 120/70 mmHg
- erhöhter Blutdruck: 120-139 mmHg systolisch (oberer Wert) oder 70-89 mmHg diastolisch (unterer Wert)
- Bluthochdruck: ab 140 mmHg systolisch (oberer Wert) oder 90 mmHg diastolisch (unterer Wert)
Die Grenze von 140/90 mmHg als beginnender Bluthochdruck bleibt auch nach Vereinfachung der Klassifizierung bestehen!
Der Zielblutdruck von kleiner als 140 / 90 mmHg kann für fast alle Patienten empfohlen werden.
Folgende Ausnahmen sind zu beachten: Bei Diabetikern ist ein systolischer Blutdruck von 130 bis 139 mmHg und ein diastolischer Blutdruck zwischen 80 und 85 mmHg anzustreben.6 Bei “gebrechlichen” älteren Patienten und Patienten über 80 Jahren ist ein Blutdruck zwischen 135-145/80 mmHg zu empfehlen.7 Patienten mit Nierenerkrankungen sollten nach europäischen Leitlinien auf einen systolischen Blutdruck von unter 130 bis 140 mmHg eingestellt werden.8
Die Richtwerte für den Blutdruck
Die Empfehlungen nationaler und internationaler Organisationen für den Blutdruck werden von Zeit zu Zeit dem aktuellen Erkenntnisstand der medizinischen Forschung angepasst.
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL) und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) haben, wie die European Society of Hypertension (ESH) und die European Society of Cardiology (ESC), nach letzter Überprüfung 2018 die Grenzwerte des Blutdrucks bei 140/90 mm Hg belassen.
Dagegen haben die American Heart Association (AHA) und das American College of Cardiology Guidelines (ACC) 2017 den Grenzwert für den Blutdruck von 140 / 90 mmHg auf 130 / 80 mmHg abgesenkt und damit auch die Eingriffsschwelle für ärztliche Therapien. Dem waren Forschungsergebnisse vorausgegangen, die gezeigt haben, dass auch bei einem Blutdruck von 140 / 90 mmHg ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen besteht, vor allem für Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Blutdruck-Messung
Da ein leicht bis mäßig erhöhter Blutdruck nur selten körperliche Beschwerden hervorruft, kommt der Blutdruck-Messung als Vorsorge-Maßnahme eine besondere Bedeutung zu.
Auch wer bislang unauffällige Blutdruck-Werte hatte, sollte in jedem Lebensalter den Blutdruck gelegentlich beim Arzt oder in der Apotheke überprüfen lassen. Der Blutdruck kann sich durch körpereigene Prozesse, wie die Entwicklung einer Zucker- oder Fettstoffwechselstörung, durch Veränderungen in der Lebens- und Ernährungsweise, vor allem durch Übergewicht, oder durch unerkannte Erkrankungen verändern.
Wie oft sollte der Blutdruck gemessen werden?
Wer bereits mehrfach durch erhöhte Blutdruck-Werte aufgefallen ist, sollte regelmäßig zu unterschiedlichen Tageszeiten zu Hause messen. Die dafür nötigen Messgeräte sind inzwischen günstig zu erwerben und liefern bei korrekter Anwendung durch Messung am Oberarm zuverlässige Werte.
Der Blutdruck ist im “normalen Tagesablauf” keine stabile Größe. Körperliche und emotionale Belastungen können zu einem vorübergehenden Anstieg führen. Deshalb ist es ratsam, den Blutdruck in einer Ruhephase zu messen und Schwankungen durch eine 24-Stunden-Messung zu erkennen.
Die Folgen des Bluthochdrucks
Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt das Herz-Kreislauf-System und muss therapiert werden.
Typische Folge-Erkrankungen eines erhöhten Blutdrucks:
Bluthochdruck erhöht das Risiko für eine ganze Reihe von ernsthaften Erkrankungen. Dazu gehören:
- Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
- Koronare Herzkrankheit (KHK)
- Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung)
- Schrumpfniere (Nephrozirrhose), Nierenversagen (Niereninsuffizienz)
- Herzinsuffizienz
- Aortenaneurysma
- Brustenge (Angina pectoris)
- plötzlicher Herztod

Bluthochdruck: Folgen. Bluthochdruck kann mehrere Organe schädigen, vor allem Herz, Gehirn und Nieren. Ein dauerhaft hoher Blutdruck kann unter anderem das Herz durch einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt), Herzschwäche (Herzinsuffizienz), plötzlichen Herztod, oder Brustenge (Angina pectoris) schädigen. Das Gehirn kann von einem Hirninfarkt, einer Hirnblutung oder arteriosklerotischen Prozessen an hirnversorgenden Blutgefäßen infolge des Bluthochdrucks betroffen sein. Darüber hinaus kann Bluthochdruck eine Schrumpfniere oder Niereninsuffizienz nach sich ziehen. Die Grafik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Risikofaktoren für den Bluthochdruck
Es gibt zahlreiche Lebens- und Verhaltensweisen, die den Blutdruck beeinflussen. Blutdruckerhöhend wirken beispielsweise:
- Bewegungsmangel
- erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)
- Übergewicht
- hoher Alkoholkonsum
- hoher Kochsalzkonsum
- Diabetes mellitus
- erhöhtes Stresslevel
- Schlafstörungen
- Medikamente (Rheumamittel, Pille)
- Rauchen

Bluthochdruck: Risikofaktoren. Viele Verhaltensweisen und Erkrankungen erhöhen das Risiko, einen Bluthochdruck zu entwickeln. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem ein Mangel an Bewegung, ein zu hohes Körpergewicht, übermäßiger Alkoholgenuss, salzreiche Ernährung, Schlafstörungen, chronischer (negativer) Stress und Zigarettenkonsum. Die Grafik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Symptome eines erhöhten Blutdrucks
Es gehört zu den Tücken des Bluthochdrucks, dass er oft lange unerkannt bleibt, weil er im Anfangsstadium keine spezifischen Symptome auslöst. Vor allem Menschen, deren Blutdruckwerte sich über Jahre langsam nach oben “schleichen”, sind oft beschwerdefrei.
Anzeichen eines erhöhten Blutdrucks können sein:
- morgendliche Kopfschmerzen
- Schwindel
- Übelkeit
- Nervosität, Schlafstörungen
- Ohrensausen (Tinnitus)
- wiederkehrendes Nasenbluten
- Kurzatmigkeit
- Gesichtsröte
- Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit

Bluthochdruck: Symptome. Bluthochdruck entwickelt sich meist schleichend und wird daher gerne zu spät bemerkt. Morgendliche Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, häufiger auftretende Übelkeit, Kurzatmigkeit, Ohrensausen (Tinnitus) und vermehrtes Nasenbluten können jedoch auf einen zu hohen Blutdruck hindeuten. Darüber hinaus können Gesichtsröte, Nervosität, Schlafstörungen, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und schnelle Erschöpfbarkeit auftreten. Die Grafik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich der beispielhaften Darstellung der Symptome von Bluthochdruck.
Verbreitung
Die Bevölkerung in Deutschland ist insgesamt zu 35-40 Prozent von Bluthochdruck betroffen, in der Altersklasse von 40 - 49 Jahren sind circa 22 Prozent betroffen und im Alter zwischen 70 und 79 Jahren rund 75 Prozent.
Einer deutschlandweiten Studie zufolge leben etwa 13,2 Prozent der Frauen und 21,7 Prozent der Männer mit unerkannt erhöhtem Blutdruck.
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Autoren
unter Mitarbeit von Dipl.-Biol. Claudia Helbig
Prof. Dr. med. Hans Joachim von Büdingen ist niedergelassener Facharzt für Neurologie und Psychiatrie am Neurozentrum Ravensburg. Als Chefarzt leitete er die Abteilung für Neurologie und Klinische Neurophysiologie am Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit gehört die Diagnostik und Behandlung von Schlaganfällen. [mehr]
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Quellen
- Bluthochdruck in Zahlen - Publikation: Deutsche Hochdruckliga e. V. DHL / Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention (abgerufen am 15.12.2025) - URL: https://www.hochdruckliga.de/presse/informationen/bluthochdruck-in-zahlen
- Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie – Langfassung, Version 1.0. 2023 - Publikation: Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) (heruntergeladen am 16.12.2025) - DOI: 10.6101/AZQ/000502
- 2023 ESH Guidelines for the management of arterial hypertension - Autoren: Giuseppe Mancia, Reinhold Kreutz, Mattias Brunström, Michel Burnier, Guido Grassi, Andrzej Januszewicz, Maria Lorenza Muiesan, Konstantinos Tsioufis, Enrico Agabiti-Rosei, Engi Abd Elhady, Michel Azizi, Athanase Benetos, Claudio Borghi, Jana Brguljan Hitij, Renata Cifkova, Antonio Coca, Veronique Cornelissen, J. Kennedy Cruickshank, Pedro G. Cunha, A. H. Jan Danser, Rosa Maria De Pinho, Christian Delles, Anna F. Dominiczak, Maria Dorobantu, Michaelis Doumas, María Fernández-Alfonso, Jean-Michel Halimi, Zoltán Járai, Bojan Jelaković, Jens Jordan, Tatiana Kuznetsova, Stephane Laurent, Dragan Lovic, Empar Lurbe, Felix Mahfoud, Athanasios Manolis, Marius Miglinas, Krystof Narkiewicz, Teemu Niiranen, Paolo Palatini, Gianfranco Parati, Atul Pathak, Alexandre Persu, Jorge Polonia, Josep Redon, Pantelis Sarafidis, Roland Schmieder, Bart Spronck, Stella Stabouli, George Stergiou, Stefano Taddei, Costas Thomopoulos, Maciej Tomaszewski, Philippe Van De Borne, Christoph Wanner, Thomas Weber, Bryan Williams, Zhen-Yu Zhang, Sverre E. Kjeldsen - Publikation: Journal of Hypertension, 2023 Dec; 41(12):1874-2071 - DOI: 10.1097/HJH.0000000000003480
- 1999 World Health Organization-International Society of Hypertension Guidelines for the Management of Hypertension - Autoren: Guidelines Subcommittee - Publikation: Journal of Hypertension, 1999 Feb; 17(2):151-183 - PMID: 10067786
- 2024 ESC Guidelines for the management of elevated blood pressure and hypertension - Autoren: John William McEvoy, Cian P. McCarthy, Rosa Maria Bruno, Sofie Brouwers, Michelle D. Canavan, Claudio Ceconi, Ruxandra Maria Christodorescu, Stella S. Daskalopoulou, Charles J. Ferro, Eva Gerdts, Henner Hanssen, Julie Harris, Lucas Lauder, Richard J. McManus, Gerard J. Molloy, Kazem Rahimi, Vera Regitz-Zagrosek, Gian Paolo Rossi, Else Charlotte Sandset, Bart Scheenaerts, Jan A. Staessen, Izabella Uchmanowicz, Maurizio Volterrani, Rhian M. Touyz, ESC Scientific Document Group - Publikation: European Heart Journal, 2024 Oct 07; 45(38):3912-4018 - DOI: 10.1093/eurheartj/ehae178
- Neue Zielblutdruckwerte bei Diabetes - Publikation: Pharmazeutische Zeitung (erstellt am 21.09.2010; abgerufen am 16.12.2025) - URL: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-382010/neue-zielblutdruckwerte-bei-diabetes/
- Bluthochdruck - der stille Killer - Publikation: Helios Kliniken GmbH (erstellt am 17.05.2024; abgerufen am 16.12.2025) - URL: https://www.helios-gesundheit.de/standorte-angebote/kliniken/wiesbaden-hsk/news/2024/bluthochdruck-der-stille-killer/
- Blutdruckzielwerte bei eingeschränkter Nierenfunktion - Autoren: Prof. Dr. med. Markus van der Giet - Publikation: SpringerMedizin (erstellt am 31.01.2023; abgerufen am 16.12.2025) - URL: https://www.springermedizin.de/arterielle-hypertonie/chronische-nierenerkrankung/blutdruckzielwerte-bei-eingeschraenkter-nierenfunktion/23974438
- 2017 ACC/AHA Guideline for the Prevention, Detection, Evaluation, and Management of High Blood Pressure in Adults: Executive Summary - Autoren: Paul K. Whelton, Robert M. Carey, Wilbert S. Aronow, Donald E. Casey, Karen J. Collins, Cheryl Dennison Himmelfarb, Sondra M. DePalma, Samuel Gidding, Kenneth A. Jamerson, Daniel W. Jones, Eric J. MacLaughlin, Paul Muntner, Bruce Ovbiagele, Sidney C. Smith, Crystal C. Spencer, Randall S. Stafford, Sandra J. Taler, Randal J. Thomas, Kim A. Williams, Jeff D. Williamson, Jackson T. Wright - Publikation: Hypertension, 2018 Jun; 71(6):1269-1324 - DOI: 10.1161/HYP.0000000000000066
- 12-Monats-Prävalenz von Bluthochdruck in Deutschland - Autoren: Hannelore Neuhauser, Ronny Kuhnert, Sabine Born - Publikation: Journal of Health Monitoring, 2017, 2(1), Robert Koch-Institut, Berlin - DOI: 10.17886/RKI-GBE-2017-007 - PDF: PDF
- Häufigkeit: Studie GEDA 2014/2015-EHIS - Publikation: Robert Koch-Institut - URL: https://www.geda-studie.de/gesundheitsstudie/geda-20142015-ehis.html
- Hypertension prevalence, awareness, treatment and control in Germany 1998 and 2008–11 - Autoren: Neuhauser HK, Adler C, Rosario AS et al. (2015) - Publikation: Journal of Human Hypertension, 29(4):247-253 - PMID: 25273858 - DOI: 10.1038/jhh.2014.82
- Datensammlung der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) - URL: http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon
- Risk factors for ischaemic and intracerebral haemorrhagic stroke in 22 countries (the INTERSTROKE study) - Autoren: O'Donnell, Martin J., Denis Xavier, Lisheng Liu, Hongye Zhang, Siu Lim Chin, Purnima Rao-Melacini et al. - Publikation: The Lancet, 376.9735 (2010), 112–23 - DOI: 10.1016/S0140-6736(10)60834-3

