Karotisdissektion ▷ Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader (Foto: Dennis MacDonald / Shutterstock)
In diesem Artikel:
- Was ist eine Dissektion?
- Was ist eine Karotisdissektion?
- Symptome
- Gibt es Risikofaktoren?
- Behandlung
- Wie werden Karotisdissektionen diagnostiziert?
- Vorbeugung von Dissektionen
Das Wichtigste in Kürze:
- Bei einer Karotisdissektion ist die Innenschicht der Halsschlagader beschädigt oder gerissen.
- Blut dringt in die beschädigte Schicht der Halsschlagader ein und verursacht eine Einengung oder einen Verschluss des Blutflusses.
- Die Einblutung tritt meist spontan auf.
- Dissektionen entstehen fast immer ohne äußere Ursache und haben keine Verbindung zu den klassischen Risikofaktoren.
- Dissektionen sind eine häufige Schlaganfall-Ursache bei Menschen unter 50 Jahren.
- Die ersten Symptome sind häufig Schmerzen in der Hals- und Nackenregion, Schwindel sowie Seh- und Sprachstörungen.
Zunächst eine Krankengeschichte
Der 38-jährige, alleinstehende Architekt Bruno K. klagte am 14.03.2022 gegen 19 Uhr über eine plötzliche und nur Sekunden dauernde Erblindung des linken Auges (med. Amaurosis fugax), zudem über linksseitige Schmerzen im Hals- und Kopfbereich.
Sehr beunruhigt suchte er die Notaufnahme eines Krankenhauses auf. Dort erhielt er einen Termin für den Augenarzt für den nächsten Tag. Weiterhin verunsichert wegen der starken, ungewohnten Kopfschmerzen, bat er seine Eltern, bei ihnen übernachten zu dürfen.
Seine Mutter hörte am frühen Morgen des 15.03.2022 ein starkes Poltern und Stöhnen aus dem Zimmer ihres Sohnes und schaute nach ihm. Bruno lag hilflos neben dem Bett, hatte seine Sprache verloren und konnte die rechte Seite nicht bewegen. Unverzüglich rief sie über 112 den Notarzt, da sie einen Schlaganfall vermutete.
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Im Krankenhaus wurde durch die Computertomographie des Schädels (CT) ein Verschluss der linken, mittleren Hirnarterie (Arteria cerebri media) festgestellt und vom Neuroradiologen eine Thrombektomie durchgeführt.
Hierdurch konnte das Blutgerinnsel, welches die Hirnarterie verstopfte, erfolgreich entfernt und der Blutfluss wieder hergestellt werden. Weitergehende Untersuchungen zeigten dann eine Dissektion der linken Karotis als Quelle des Blutgerinnsels.
Diese spontan ohne äußere Einwirkung aufgetretene Dissektion hatte die kurze Erblindung des linken Auges und die Schmerzen am 14.03.2022 verursacht.
Erfreulicherweise bildete sich im weiteren Verlauf die schwere Sprachstörung (Aphasie) bis auf leichte Wortfindungsstörungen zurück. Auch die Halbseitenlähmung rechts (Hemiplegie) konnte in der neurologischen Rehabilitation wesentlich gebessert werden.
Drei Monate nach dem akuten Ereignis konnte Bruno K. seinem gewohnten Leben und seinem Beruf als Architekt ohne gravierende Behinderung wieder nachgehen.
Was ist eine Dissektion?
Unter Dissektion wird eine meist spontan auftretende Einblutung in die Wand einer (hirnversorgenden) Arterie verstanden. Die Ursache der Einblutung ist nicht sicher geklärt. Früher wurde von Einrissen in die Innenhaut der Arterie und weiterem Vorwühlen der Blutung ausgegangen. Inzwischen wird vermutet, dass die Ursache für die Einblutung kleinste Arterien sind, die die Gefäßwand selbst versorgen.
Viele Betroffene berichten von “Bagatelltraumen” in zeitlichem Zusammenhang mit dem Auftreten der Beschwerden: starker Husten, Erbrechen, abrupte Dehnung des Halses.
Unterschieden hiervon werden “traumatische” Dissektionen bei starker äußerer Gewalteinwirkung im Rahmen von schweren Unfällen mit meist auch knöchernen Verletzungen des Schädels und/oder der Halswirbelsäule.
Was ist eine Karotisdissektion?
Der Mensch verfügt über zwei Karotis-Arterien, wobei die rechte A. carotis aus einer großen Arterie (Truncus brachiocephalicus) und die linke direkt aus dem Aortenbogen entspringt. Sie versorgen einen Großteil von Hals und Kopf mit arteriellem Blut, daher auch Hals- bzw. Kopfschlagadern genannt.
Bei einer Karotisdissektion kommt es zu einem Einriss in der inneren Gefäßschicht der Arterie. Dadurch entsteht ein neues Lumen (so wird der innere Hohlraum von Gefäßen medizinisch bezeichnet) zwischen der inneren (Intima) und der mittleren Gefäßschicht (Media).
Wie häufig kommen Karotisdissektionen vor?
Die Inzidenz (Anzahl der neu auftretenden Erkrankungen innerhalb einer Personengruppe von bestimmter Größe während eines bestimmten Zeitraums) der Karotisdissektion wird auf circa 3 bis 5/100.000 Einwohner/Jahr geschätzt. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Der Häufigkeitsgipfel liegt im 40. Lebensjahr. Die Karotisdissektion ist daher eine häufige Ursache juveniler (für das jugendliche Alter charakteristische) Schlaganfälle.
Was sind die Ursachen für Karotisdissektionen?
Eine Karotisdissektion kann aus unterschiedlichen Gründen entstehen:
- (Post)traumatische Verletzung: In vielen Fällen kommt es bei oder nach einem Unfall zu einem Riss und einer Einblutung in die Halsschlagader.
- Ruckartige Bewegungen: Manchmal reicht es aus, den Kopf ruckartig zur Seite zu drehen, um eine Dissektion auszulösen. Das kann beispielsweise während des Autofahrens beim Schulterblick passieren.
- Krankheiten: Menschen, die unter sogenannten Kollagenosen, also Autoimmunerkrankungen, die zu einer Entzündung des Bindegewebes führen (z.B. systemischer Lupus erythematodes (SLE), systemische Sklerose (früher: Sklerodermie), Polymyositis, Dermatomyositis, Sjögren-Syndrom) leiden, müssen häufiger mit einer plötzlichen Karotisdissektion rechnen.
- Spontan: Hier sind keine spezifischen Ursachen bzw. Auslöser ersichtlich.
Welche Folgen hat eine (unbehandelte bzw. zu spät behandelte) Karotisdissektion?
Durch den Einriss in der Intima bildet sich eine zweite Blutbahn, die die Blutversorgung des Gehirns behindert. Diese zweite (falsche) Blutbahn verengt die ursprüngliche (echte) Blutbahn. Somit kann es, insbesondere durch Bildung von Blutgerinnseln (Thromben), schließlich zu einer Stenose (Verengung) oder einem Verschluss der Halsschlagader kommen.
Dieses führt im Gehirn zu einer Minderdurchblutung und damit zu einer Minderversorgung mit Sauerstoff, mit einem 70- bis 80-prozentigen Folgerisiko eines ischämischen Schlaganfalls (Hirninfarkt), was wiederum zum Absterben von Hirngewebe führt.
Die Karotisdissektion ist eine häufige Ursache von Schlaganfällen bei Menschen unter 50 Jahren. Sie kann aber auch ältere Personen treffen.
Notfall Karotisdissektion
Eine Karotisdissektion gilt immer als Notfall und muss schnellstmöglich ärztlich behandelt werden.
Symptome
Folgende Symptome können auf eine Karotisdissektion hinweisen:
- einseitige und sehr starke Kopfschmerzen
- plötzliche Nackenschmerzen
- Übelkeit mit/ohne Erbrechen
- Sehstörungen
- Sprachstörungen
- Schwindel
- Tinnitus (pulssynchron)
- Horner-Syndrom: Herabhängen eines Oberlids (Ptosis), verengte Pupille (Miosis), zurückliegender Augapfel (Enophthalmus)
Die Symptome treten in den meisten Fällen plötzlich auf. Vor allem starke Kopfschmerzen, die in Kombination mit Übelkeit und Erbrechen auftreten, deuten auf einen Notfall hin.
Gibt es Risikofaktoren?
Allgemein gesprochen: nein! Die “klassischen” Risikofaktoren sind bei Betroffenen einer Dissektion nicht häufiger vorhanden als beim Rest der Menschen. Es gibt einige sehr seltene angeborene Bindegewebserkrankungen, die mit einem höheren Dissektionsrisiko verknüpft sind (Ehlers-Danlos-Syndrom, Marfan-Syndrom), welche aber bei 99 Prozent der Betroffenen nicht vorliegen.
Außerdem wird bei 10 bis 15 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Dissektion eine fibromuskuläre Dysplasie festgestellt, eine Aufbaustörung der Gefäßwand, welche aber für sich genommen keine Beschwerden verursacht und bei den allermeisten Menschen mit Fibromuskulärer Dysplasie nie Symptome verursacht.
Behandlung
Ziel der fachlichen Therapie ist es, schwerwiegende Folgeschäden rechtzeitig zu verhindern.
Die Karotisdissektion wird in erster Linie medikamentös per Thrombolyse behandelt, wobei nur ein kurzes Zeitfenster (circa 4,5 Stunden) Erfolge verspricht. Ziel ist es, die Thromben aufzulösen, die das Blutgefäß verstopfen.
Dabei kommen entweder Enzyme zum Einsatz, die das vorhandene Blutgerinnsel abbauen oder spezielle Substanzen, welche das Proenzym (inaktive Enzym-Vorstufe) Plasminogen zur Umwandlung in Plasmin, dem wichtigsten Enzym für die Auflösung von Blutgerinnseln, aktivieren.
Der behandelnde Arzt oder die Ärztin entscheidet nach einer Karotisdissektion stets im Einzelfall, ob eine Thrombolyse sich als Behandlung eignet. In Einzelfällen kann eine invasive Therapie mit Stent (Implantat, welches zum Offenhalten der Blutgefäße dient) oder Thrombektomie (operative Entfernung eines Blutgerinnsels) das Mittel der Wahl sein.
In der Nachsorgetherapie sind Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. ASS, Clopidogrel) oder orale Antikoagulantien (z.B. Cumarine) angezeigt.
Wie werden Karotisdissektionen diagnostiziert?
Die bevorzugte Untersuchungsmethode ist die Magnetresonanztomographie (MRT), aber auch die Computertomographie (CT) oder die Ultraschall-Untersuchung können zur Diagnosesicherung durchgeführt werden. Letztere ist außerdem bei den in den ersten Wochen notwendigen Nachsorgeuntersuchungen angezeigt.
Wie sind die Prognosen nach einer Karotisdissektion?
Das Wiederholungsrisiko (Rezidiv) einer Dissektion liegt bei suffizienter (ausreichender) medikamentöser Therapie bei circa 25 Prozent, wobei die meisten Rezidive unter Therapie asymptomatisch bleiben. Bei häufig rezidivierenden Dissektionen kann eine gefäßchirurgische Intervention unter Umständen indiziert sein.
Prävention
Vorbeugung von Dissektionen
Dieses Thema wird oft von unseren Lesenden angesprochen.
Wie lässt sich eine erneute Dissektion verhindern?
Diese Frage beschäftigt viele, vor allem oft jüngere Betroffene, die Angst vor einem Rezidiv haben. Schon bei einer Dissektion ohne Schlaganfallfolge besteht große Unsicherheit.
Besonders wichtig ist daher die Sekundärprophylaxe eines Hirninfarkts oder einer Hirnblutung, die durch die Dissektion bereits stattgefunden haben oder durch eine weitere Dissektion ausgelöst werden könnten.
Hier bieten sich verschiedene Maßnahmen an, zu denen Betroffene selbst beitragen können.
Risikofaktoren behandeln
Es gibt keine bekannten Risikofaktoren, die eine Dissektion im vorderen Hals- oder im Nackenbereich begünstigen. Betroffene zeigen Gemeinsamkeiten wie bestimmte seltene Erkrankungen. Auch lassen sich bei ihnen keine typischen Risikofaktoren für einen Schlaganfall beobachten.
Der Auslöser wird in 90 Prozent der Fälle nicht gefunden.1 Dennoch lassen sich folgende Vorsorgemaßnahmen eingrenzen:
- sehr seltene Bindegewebserkrankungen wie das Ehlers-Danlos-Syndrom und Marfan-Syndrom behandeln sowie die ebenfalls sehr seltene fibromuskuläre Dysplasie
- Unfallverletzungen im Hals- und Kopfbereich und den Heilungsprozess kontrollieren, um eine traumatische Dissektion frühzeitig zu erkennen oder zu verhindern
- klassischen Schlaganfallrisikofaktoren wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen vorbeugen oder das Rauchen aufgeben: beim Blutdruck möglichst auf Normwerte abzielen, bei Erwachsenen auf Werte unter 140/90 mmHg2. Tipp: Sie können Ihren Blutdruck mit einem eigenen Gerät zu Hause messen.
Therapie zur Vorbeugung einer erneuten Dissektion
Alle verschriebenen Medikamente zur Eindämmung bekannter Risikofaktoren sollten eingenommen werden.
Tipp: Klären Sie am besten im ärztlichen Gespräch, wie lange die Einnahme nötig sein wird. Bei einer Dissektion im Zusammenhang mit einem Schlaganfall kann beispielsweise eine lebenslange Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern wie ASS oder Clopidogrel notwendig sein. Oder beim vorhandenen Risikofaktor Fettstoffwechselstörung ein Cholesterinsenker. Orale Antikoagulantien wie Cumarine werden über einen Zeitraum bis zu 6 Monaten verschrieben.1
Bei häufig wiederkehrenden Dissektionen ist ein chirurgischer Eingriff (Stent) möglich.
Regelmäßige Kontrolltermine im Rahmen der Nachsorge
Im Rahmen von Gefäßuntersuchungen, Ultraschall/Sonographie, CT und MRT können die Folgen einer Dissektion bildgebend festgestellt werden: Gefäßeinrisse der inneren Schicht, Gefäßwandverletzungen und insbesondere Hämatome an der Gefäßwand. Wandhämatome gelten als sicherer Hinweis für eine Dissektion und lassen sich oft durch Folgeuntersuchungen nach einigen Tagen erkennen.1
Erste Kontrolltermine nach der Dissektion finden in Deutschland üblicherweise nach drei bis sechs Monaten statt. Es wird untersucht, wie weit sich die betroffene Arterie stabilisiert hat.
Kontrolltermine nach einer Dissektion reduzieren auch die Angst vor weiteren Ereignissen, insbesondere wenn die Ergebnisse einen guten Heilungsverlauf anzeigen. Ausbleibende Symptome wie starke Kopf- und Nackenschmerzen, Erbrechen oder Sehstörungen sind vor allem in den ersten Wochen danach ein gutes Zeichen für die geringere Wahrscheinlichkeit einer erneuten Dissektion. Und sollten Veränderungen auftreten, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll. Jegliche Symptome einer Dissektion erfordern notärztliche Hilfe.
Kontraindikation von Bewegungen und Haltungsmustern: Belastung von Hals, Kopf und Schultern vermeiden
Bestimmte körperliche Belastungsarten in Sport, Beruf, Alltag oder beim Spielen einiger Instrumente können die anatomischen Strukturen um die betroffenen Arterien schädigen und eine weitere Dissektion begünstigen. Das betrifft vor allem den Hals- und Kopfbereich.
Folgende körperliche Aktivitäten können sich nach einer Dissektion nachteilig auswirken:
- Absolut abgeraten wird von Wettbewerbssport, Kontaktsportarten, Kurzstreckenlauf, statischen Übungen (Halteübungen) zum Kraftaufbau und Anstrengungen, die zu Pressatmung führen.2
- schnelle und ruckartige Bewegungen wie Schütteln (also auch Headbanging), Drehen und Schlagbewegungen bei Sportarten wie Squash, Tennis oder Kampfsportarten
- Sportarten oder Aktivitäten mit Sturzgefahr oder starker Erschütterung. Tipp: Wenn Sie nicht aufs Radfahren verzichten möchten, nutzen Sie möglichst betonierte Strecken. Halten Sie ein gemäßigtes Tempo, mit dem Sie vorausschauend fahren und ohne abrupte Ausweichmanöver auf Unfallsituationen reagieren können.
- Zug und Druck, die auf die Halswirbelsäule ausgeübt werden. Das betrifft auch die lange einseitige Belastung einer Schulterseite.
- Heben und Tragen von schweren Gegenständen. Tipp: Reisende, die gerne mit dem Rucksack unterwegs sind, können auf einen Rollkoffer umsteigen.
- Körperliche Arbeit im Beruf: bei Tätigkeiten, die statische Haltearbeiten, schweres Heben und Pressbewegungen erfordern (Risiko eines erhöhten Blutdrucks)2
- Starkes Dehnen der Hals- und Nackenmuskulatur. Tipp: Yoga-Praktizierende sollten Alternativen für alle Übungen mit Überstreckung finden. Fragen Sie die anleitende Person.
- Manipulation: keine (starken) Massagen oder Einrenkungsmanöver bei der (eigenen) Behandlung von Blockaden oder Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule.
- Geige spielen: Haltung und Spieltechnik beeinflussen indirekt die biomechanischen Bedingungen im Halsbereich: Jede anhaltende Kopfdrehung, Seitneigung oder muskuläre Anspannung verändert minimal die Gefäßachse, erzeugt Zugspannungen und kann die Strömungsbedingungen in den Gefäßen modulieren. Insbesondere das Einklemmen der Geige zwischen Kiefer und Schulter führt zu einer muskulären Dauerspannung im Hals- und Kieferbereich. Das birgt bei einer Gefäßschädigung Risiken.3
- Blasinstrumente: Durch den Druck, der durch die Atemtechniken im Schädel entsteht, wird Menschen nach einer Dissektion von Instrumenten wie Trompete, Saxofon oder Klarinette abgeraten.
Tipp: Es gibt Institutionen, die auf die Gesundheitsberatung von Musikschaffenden spezialisiert sind. Deutschland: https://dgfmm.org/ Schweiz: https://www.zhdk.ch/departemente/dmu/musikphysiologie
Besprechen Sie mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten, ab wann Sie sich wie intensiv und auf welche Art bewegen können. Das eigene, intuitive Sicherheitsgefühl ist in dieser Hinsicht mindestens genauso wichtig.
Entspannungsübungen zur Entlastung
Sorgen Sie für eine neutrale Stellung der Halswirbelsäule und des Kopfes im Alltag (also Blick nach vorn, aufrechte Körperhaltung und keine Biegung nach vorn oder den Kopf zu weit im Nacken).
So schonen Sie anatomische Strukturen um die Arterien im Hals- und Kopfbereich:
- Übungen zur natürlichen Atmung (Hier bietet sich Atemtherapie an.)
- gezieltes Loslassen des Kiefers (locker den Unterkiefer aufklappen lassen, ohne zu forcieren; sanfte Massage der Kiefermuskulatur mit den Fingerspitzen)
- Entlastung des Nackens durch eine nicht zu harte Kopfstütze in Rücken- (unter dem Hinterkopf) und Seitlage (unter der Schläfe)
Psychosoziale Gesichtspunkte: psychische Folgen ernst nehmen
Nach dem Ereignis einer Dissektion kann es zur Entwicklung einer Depression, Angsterkrankung und posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kommen. Psychische Veränderungen sollten im Blick behalten und psychosomatisch oder psychotherapeutisch behandelt werden.2
Tipp: Zusätzlich zur Therapie oder beim Warten auf einen Therapieplatz finden viele Betroffene Trost und Rat in unserem Selbsthilfeforum.
Erhöhtes Risiko einer erneuten Dissektion durch Schwangerschaft?
Aus den Studienergebnissen4 eines internationalen Forschungsteams lässt sich ableiten, dass Frauen auch nach einer Dissektion schwanger werden können. Die Sorge ist auf die mit einer Schwangerschaft verbundenen Risikofaktoren hormoneller Veränderungen und eines erhöhten Blutvolumens zurückzuführen. In der Studie ließ sich jedoch kein Unterschied zwischen Frauen nach Dissektion ohne und mit Schwangerschaft feststellen.
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- Vertebralisdissektion - Symptome, Behandlung und Ursachen
- Die Ursachen des Schlaganfalls
- Dopplersonographie und Duplexsonographie

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Autor
Dr. med. Mark Dankhoff ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, Diabetologische Grundversorgung, Hypertensiologie DHL, Adiposiologie DAG/AGA/DDG, Adipositas-Trainer AGA, Medizinischer Berater. Sein Schwerpunkt ist die Prävention und Therapie von kardiovaskulären Risikofaktoren und Erkrankungen. Seit 2021 ist er als Medical Advisor freiberuflich tätig. Dr. med. Mark Dankhoff ist Gründungsmitglied des „Im Puls. Think Tank Herz-Kreislauf e.V.“. [mehr]
Quellen
- Dissektionen der zervikalen hirnversorgenden Gefäße - Autor: Ulf Jensen-Kondering - Publikation: Thieme Connect - URL: https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0041-108901.pdf
- Leitlinie - S2K Typ B Aortendissektion 004-034. - Autoren: A. Oberhuber (Sprecher der Steuergruppe), A. Maßmann, S. Betge, A. Raddatz, C. Ott, C. Ploenes, W. Ito, R.A. Janosi, E. Langheim, M. Czerny, R. Puls, K. Zeyer, H. Schelzig - URL: https://register.awmf.org/assets/guidelines/004-034l_S2k_Typ_B_Aortendissektion_2022-05.pdf
- Geige spielen nach Karotisdissektion? Sport? (Beitrag im Selbsthilfeforum der Deutschen Schlaganfallbegleitung). - Autorin: Dr. Karin Kelle-Herfurth - URL: https://www.schlaganfallforum.com/forum/index.php?thread/539-geige-spielen-nach-karotisdissektion-sport/&postID=2907&highlight=Geige#post2907
- Long-Term Risk of Recurrent Cervical Artery Dissection and Stroke After Pregnancy. - Autoren: Fischer S K et al. - Publikation: JAMA Netw Open 2025;8(7):e2521539 - DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2025.21539
- Carotid artery stenosis as a cause of stroke - Autoren: Matthew L. Flaherty, MD, Brett Kissela, MD, Jane C. Khoury, PhD, Kathleen Alwell, BSN, Charles J. Moomaw, PhD, Daniel Woo, MD, MS, Pooja Khatri, MD, Simona Ferioli, MD, Opeolu Adeoye, MD, Joseph P. Broderick, MD, Dawn Kleindorfer, MD - Publikation: Neuroepidemiology 2013; 40: 36–41 - DOI: 10.1159%2F000341410
- The Diagnosis, Treatment and Follow-up of Extracranial Carotid Stenosis - A Multidisciplinary German-Austrian Guideline Based on Evidence and Consensus - Autoren: Eckstein HH, Kühnl A, Dörfler A, Kopp IB, Lawall H, Ringleb PA - Publikation: Dtsch Arztebl Int 2013; 110: 468−76 - DOI: 10.3238/arztebl.2013.0468
- S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der extracraniellen Carotisstenose, Langfassung, Kurzfassung und Leitlinienreport - Autoren: Eckstein HH KhA, Berkefeld J, Dörfler A, et al. - AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) 2020 - URL: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/004-028
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- Editor's Choice - Delays to Surgery and Procedural Risks Following Carotid Endarterectomy in the UK National Vascular Registry - Autoren: I M Loftus, K I Paraskevas, A Johal, S Waton, K Heikkila, A R Naylor, D A Cromwell - Publikation: Eur J Vasc Endovasc Surg. 2016 Oct;52(4):438-443. - DOI: 10.1016/j.ejvs.2016.05.031
- 2014 ESC/ESA Guidelines on non-cardiac surgery: cardiovascular assessment and management: The Joint Task Force on non-cardiac surgery: cardiovascular assessment and management of the European Society of Cardiology (ESC) and the European Society of Anaesthesiology (ESA) - Autoren: Steen Dalby Kristensen, Juhani Knuuti, Antti Saraste, Stefan Anker, Hans Erik Bøtker, Stefan De Hert, Ian Ford, Jose Ramón Gonzalez-Juanatey, Bulent Gorenek, Guy Robert Heyndrickx, Andreas Hoeft, Kurt Huber, Bernard Iung, Keld Per Kjeldsen, Dan Longrois, Thomas F Lüscher, Luc Pierard, Stuart Pocock, Susanna Price, Marco Roffi, Per Anton Sirnes, Miguel Sousa-Uva, Vasilis Voudris, Christian Funck-Brentano - Publikation: Eur Heart J. 2014 Sep 14;35(35):2383-431. - DOI: 10.1093/eurheartj/ehu282
- Associations of Perioperative Variables With the 30-Day Risk of Stroke or Death in Carotid Endarterectomy for Symptomatic Carotid Stenosis - Autoren: Christoph Knappich, Andreas Kuehnl, Bernhard Haller, Michael Salvermoser, Ale Algra, Jean-Pierre Becquemin, Leo H Bonati, Richard Bulbulia, David Calvet, Gustav Fraedrich, John Gregson, Alison Halliday, Jeroen Hendrikse, George Howard, Olav Jansen, Mahmoud B Malas, Peter A Ringleb, Martin M Brown, Jean-Louis Mas, Thomas G Brott, Dylan R Morris, Steff C Lewis, Hans-Henning Eckstein - Publikation: Stroke. 2019 Dec;50(12):3439-3448 - DOI: 10.1161/STROKEAHA.119.026320
- Association between operator specialty and outcomes after carotid artery revascularization - Autoren: Mohamad A Hussain, Muhammad Mamdani, Jack V Tu, Gustavo Saposnik, Konrad Salata, Deepak L Bhatt, Subodh Verma, Mohammed Al-Omran - Publikation: J Vasc Surg. 2018 Feb;67(2):478-489.e6. - DOI: 10.1016/j.jvs.2017.05.123
- Response to Comment on "High Operator and Hospital Volume are Associated With a Decreased Risk of Death and Stroke Following Carotid Revascularization: A Systematic Review and Meta-analysis: Authors' Reply" - Autoren: Michiel H F Poorthuis, Eelco C Brand, Alison Halliday, Richard Bulbulia, Michiel L Bots, Gert J de Borst - Publikation: Ann Surg. 2019 Aug;270(2):e50-e51 - DOI: 10.1097/SLA.0000000000003118
- High Operator and Hospital Volume Are Associated With a Decreased Risk of Death and Stroke After Carotid Revascularization: A Systematic Review and Meta-analysis - Autoren: Michiel H F Poorthuis, Eelco C Brand, Alison Halliday, Richard Bulbulia, Michiel L Bots, Gert J de Borst - Publikation: Ann Surg. 2019 Apr;269(4):631-641 - DOI: 10.1097/SLA.0000000000002880
- Significant Association of Annual Hospital Volume With the Risk of Inhospital Stroke or Death Following Carotid Endarterectomy but Likely Not After Carotid Stenting: Secondary Data Analysis of the Statutory German Carotid Quality Assurance Database - Autoren: Andreas Kuehnl, Pavlos Tsantilas, Christoph Knappich, Sofie Schmid, Thomas König, Thorben Breitkreuz, Alexander Zimmermann, Ulrich Mansmann, Hans-Henning Eckstein - Publikation: Circ Cardiovasc Interv. 2016 Nov;9(11):e004171 - DOI: 10.1161/CIRCINTERVENTIONS.116.004171
- Predictors and clinical significance of progression or regression of asymptomatic carotid stenosis - Autoren: Stavros K Kakkos, Andrew N Nicolaides, Ioanna Charalambous, Dafydd Thomas, Argyrios Giannopoulos, A Ross Naylor, George Geroulakos, Anne L Abbott - Publikation: J Vasc Surg. 2014 Apr;59(4):956-967.e1 - DOI: 10.1016/j.jvs.2013.10.073
- Silent embolic infarcts on computed tomography brain scans and risk of ipsilateral hemispheric events in patients with asymptomatic internal carotid artery stenosis - Autoren: Stavros K Kakkos, Michael Sabetai, Thomas Tegos, John Stevens, Dafydd Thomas, Maura Griffin, George Geroulakos, Andrew N Nicolaides - Publikation: J Vasc Surg. 2009 Apr;49(4):902-9 - DOI: 10.1016/j.jvs.2008.10.059
- Progression rate and ipsilateral neurological events in asymptomatic carotid stenosis - Autoren: Liam S Hirt - Publikation: Stroke. 2014 Mar;45(3):702-6. - DOI: 10.1161/STROKEAHA.111.613711
- Plaque echolucency and stroke risk in asymptomatic carotid stenosis: a systematic review and meta-analysis - Autoren: Ajay Gupta, Kartik Kesavabhotla, Hediyeh Baradaran, Hooman Kamel, Ankur Pandya, Ashley E Giambrone, Drew Wright, Kevin J Pain, Edward E Mtui, Jasjit S Suri, Pina C Sanelli, Alvin I Mushlin - Publikation: Stroke. 2015 Jan;46(1):91-7 - DOI: 10.1161/STROKEAHA.114.006091
- Carotid plaque MRI and stroke risk: a systematic review and meta-analysis - Autoren: Ajay Gupta, Hediyeh Baradaran, Andrew D Schweitzer, Hooman Kamel, Ankur Pandya, Diana Delgado, Allison Dunning, Alvin I Mushlin, Pina C Sanelli - Publikation: Stroke. 2013 Nov;44(11):3071-7 - DOI: 10.1161/STROKEAHA.113.002551
- Asymptomatic internal carotid artery stenosis and cerebrovascular risk stratification - Autoren: Andrew N Nicolaides, Stavros K Kakkos, Efthyvoulos Kyriacou, Maura Griffin, Michael Sabetai, Dafydd J Thomas, Thomas Tegos, George Geroulakos, Nicos Labropoulos, Caroline J Doré, Tim P Morris, Ross Naylor, Anne L Abbott - Publikation: J Vasc Surg. 2010 Dec;52(6):1486-1496.e1-5. - DOI: 10.1016/j.jvs.2010.07.021
- Asymptomatic embolisation for prediction of stroke in the Asymptomatic Carotid Emboli Study (ACES): a prospective observational study - Autoren: Hugh S Markus, Alice King, Martin Shipley, Raffi Topakian, Marisa Cullinane, Sheila Reihill, Natan M Bornstein, Arjen Schaafsma - Publikation: Lancet Neurol. 2010 Jul;9(7):663-71. - DOI: 10.1016/S1474-4422(10)70120-4
- Ultrasonic plaque echolucency and emboli signals predict stroke in asymptomatic carotid stenosis - Autoren: R Topakian, A King, S U Kwon, A Schaafsma, M Shipley, H S Markus - Publikation: Neurology. 2011 Aug 23;77(8):751-8 - DOI: 10.1212/WNL.0b013e31822b00a6
- Does impaired cerebrovascular reactivity predict stroke risk in asymptomatic carotid stenosis? A prospective substudy of the asymptomatic carotid emboli study - Autoren: Alice King, Joaquin Serena, Natan M Bornstein, Hugh S Markus - Publikation: Stroke. 2011 Jun;42(6):1550-5. - DOI: 10.1161/STROKEAHA.110.609057
- Guidelines for the prevention of stroke in patients with stroke and transient ischemic attack: a guideline for healthcare professionals from the American Heart Association/American Stroke Association - Autoren: Walter N Kernan, Bruce Ovbiagele, Henry R Black, Dawn M Bravata, Marc I Chimowitz, Michael D Ezekowitz, Margaret C Fang, Marc Fisher, Karen L Furie, Donald V Heck, S Claiborne Clay Johnston, Scott E Kasner, Steven J Kittner, Pamela H Mitchell, Michael W Rich, DeJuran Richardson, Lee H Schwamm, John A Wilson - Publikation: Stroke. 2014 Jul;45(7):2160-236 - DOI: 10.1161/STR.0000000000000024
- Guidelines for the primary prevention of stroke: a statement for healthcare professionals from the American Heart Association/American Stroke Association - Autoren: James F Meschia, Cheryl Bushnell, Bernadette Boden-Albala, Lynne T Braun, Dawn M Bravata, Seemant Chaturvedi, Mark A Creager, Robert H Eckel, Mitchell S V Elkind, Myriam Fornage, Larry B Goldstein, Steven M Greenberg, Susanna E Horvath, Costantino Iadecola, Edward C Jauch, Wesley S Moore, John A Wilson; American Heart Association Stroke Council; Council on Cardiovascular and Stroke Nursing; Council on Clinical Cardiology - Publikation: Stroke. 2014 Dec;45(12):3754-832 - DOI: 10.1161/STR.0000000000000046
- Guidelines for the prevention of stroke in women: a statement for healthcare professionals from the American Heart Association/American Stroke Association - Autoren: Cheryl Bushnell, Louise D McCullough, Issam A Awad, Monique V Chireau, Wende N Fedder, Karen L Furie, Virginia J Howard, Judith H Lichtman, Lynda D Lisabeth, Ileana L Piña, Mathew J Reeves, Kathryn M Rexrode, Gustavo Saposnik, Vineeta Singh, Amytis Towfighi, Viola Vaccarino, Matthew R Walters; American Heart Association Stroke Council; Council on Cardiovascular and Stroke Nursing; Council on Clinical Cardiology - Publikation: Stroke. 2014 May;45(5):1545-88 - DOI: 10.1161/01.str.0000442009.06663.48
- Canadian Stroke Best Practice Recommendations: secondary prevention of stroke guidelines, update 2014 - Autoren: Shelagh B Coutts, Theodore H Wein, M Patrice Lindsay, Brian Buck, Robert Cote, Paul Ellis, Norine Foley, Michael D Hill, Sharon Jaspers, Albert Y Jin, Brenda Kwiatkowski, Carolyn MacPhail, Dana McNamara-Morse, Michael S McMurtry, Tania Mysak, Andrew Pipe, Karen Silver, Eric E Smith, Gord Gubitz - Publikation: Int J Stroke. 2015 Apr;10(3):282-91 - DOI: 10.1111/ijs.12439
- Diagnosis and management of type 2 diabetes mellitus in adults. Institute for Clinical Systems Improvement - Autoren: Redmon B, Caccamo D, Flavin P, et al. - Updated July 2014.
- 2014 European Society of Cardiology/European Society of Anaesthesiology guidelines on non-cardiac surgery: cardiovascular assessment and management: A short explanatory statement from the European Society of Anaesthesiology members who participated in the European Task Force - Autoren: Dan Longrois, Andreas Hoeft, Stefan De Hert - Publikation: Eur J Anaesthesiol. 2014 Oct;31(10):513-6 - DOI: 10.1097/EJA.0000000000000155
- Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Akuttherapie des ischämische Schlaganfalls – Ergänzung 2015: Rekanalisierende Therapie - Autoren: Ringleb P, Veltkamp R - DGN 2016: 1–26.
- DGN und DSG: Schlaganfall: Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke 2015. Available from: awmf.org (last accessed on 5 April 2019).
- 2016 ESC/EAS Guidelines for the Management of Dyslipidaemias - Autoren: Alberico L Catapano, Ian Graham, Guy De Backer, Olov Wiklund, M John Chapman, Heinz Drexel, Arno W Hoes, Catriona S Jennings, Ulf Landmesser, Terje R Pedersen, Željko Reiner, Gabriele Riccardi, Marja-Riita Taskinen, Lale Tokgozoglu, W M Monique Verschuren, Charalambos Vlachopoulos, David A Wood, Jose Luis Zamorano, Marie-Therese Cooney - Publikation: Eur Heart J. 2016 Oct 14;37(39):2999-3058. - DOI: 10.1093/eurheartj/ehw272
- Intercollegiate Stroke Working Party. National clinical guideline for stroke, 5th edition. London: Royal College of Physicians. 2016.
- Foundation AS: Clinical Guidelines for Stroke Management 2017. - URL: https://informme.org.au/guidelines/living-clinical-guidelines-for-stroke-management
- 2018 Guidelines for the Early Management of Patients With Acute Ischemic Stroke: A Guideline for Healthcare Professionals From the American Heart Association/American Stroke Association - Autoren: William J Powers, Alejandro A Rabinstein, Teri Ackerson, Opeolu M Adeoye, Nicholas C Bambakidis, Kyra Becker, José Biller, Michael Brown, Bart M Demaerschalk, Brian Hoh, Edward C Jauch, Chelsea S Kidwell, Thabele M Leslie-Mazwi, Bruce Ovbiagele, Phillip A Scott, Kevin N Sheth, Andrew M Southerland, Deborah V Summers, David L Tirschwell - Publikation: Stroke. 2018 Mar;49(3):e46-e110 - DOI: 10.1161/STR.0000000000000158
- The Society for Vascular Surgery practice guidelines on follow-up after vascular surgery arterial procedures - Autoren: R Eugene Zierler, William D Jordan, Brajesh K Lal, Firas Mussa, Steven Leers, Joseph Fulton, William Pevec, Andrew Hill, M Hassan Murad - Publikation: J Vasc Surg. 2018 Jul;68(1):256-284 - DOI: 10.1016/j.jvs.2018.04.018
- 2018 ESC/ESH Guidelines for the management of arterial hypertension - Autoren: Bryan Williams, Giuseppe Mancia, Wilko Spiering, Enrico Agabiti Rosei, Michel Azizi, Michel Burnier, Denis L Clement, Antonio Coca, Giovanni de Simone, Anna Dominiczak, Thomas Kahan, Felix Mahfoud, Josep Redon, Luis Ruilope, Alberto Zanchetti, Mary Kerins, Sverre E Kjeldsen, Reinhold Kreutz, Stephane Laurent, Gregory Y H Lip, Richard McManus, Krzysztof Narkiewicz, Frank Ruschitzka, Roland E Schmieder, Evgeny Shlyakhto, Costas Tsioufis, Victor Aboyans, Ileana Desormais - Publikation: Eur Heart J. 2018 Sep 1;39(33):3021-3104 - DOI: 10.1093/eurheartj/ehy339
- European Stroke Organisation (ESO) - European Society for Minimally Invasive Neurological Therapy (ESMINT) Guidelines on Mechanical Thrombectomy in Acute Ischemic Stroke - Autoren: Guillaume Turc, Pervinder Bhogal, Urs Fischer, Pooja Khatri, Kyriakos Lobotesis, Mikaël Mazighi, Peter D Schellinger, Danilo Toni, Joost de Vries, Philip White, Jens Fiehler - Publikation: J Neurointerv Surg. 2023 Aug;15(8):e8 - DOI: 10.1136/neurintsurg-2018-014569

