Triglyceride ▷ Was ist das? Normwerte, Ursachen und Behandlung

Die Triglyceride werden als Laborwert bei Routine-Blutuntersuchungen ermittelt (Foto: Jarun Ontakrai | Shutterstock)
In diesem Artikel:
- Welche Triglyceridwerte sind normal?
- Was sind Triglyceride?
- Vorgehen bei erhöhten Triglyceridspiegeln
- Ursachen für erhöhte Triglyceride
- Symptome von erhöhten Triglyceriden
- Behandlung hoher Triglyceride
- Häufige Fragen (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze:
- Die Triglyceride gehören wie das Cholesterin zu den Blutfetten.
- Der Triglyceridspiegel ist stark alters- und geschlechtsabhängig.
- Hohe Triglyceridwerte erhöhen das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte.
- Der Triglyceridspiegel lässt sich durch den Lebensstil positiv beeinflussen.
Welche Triglyceridwerte sind normal?
Frauen
| Alter | Triglycerid-Wert |
|---|---|
| 30 | 40 - 128 mg/dL(0,45 - 1,45 mmol/L)1 |
| 40 | 38 - 160 mg/dL (0,43 - 1,81 mmol/L)1 |
| 50 | 44 - 186 mg/dL (0,50 - 2,10 mmol/L)1 |
| 60 | 55 - 247 mg/dL (0,62 - 2,79 mmol/L)1 |
Männer
| Alter | Triglycerid-Wert |
|---|---|
| 30 | 44 - 185 mg/dL (0,50 - 2,09 mmol/L)1 |
| 40 | 49 - 284 mg/dL (0,55 - 3,21 mmol/L)1 |
| 50 | 56 - 298 mg/dL (0,63 -3,37 mmol/L)1 |
| 60 | 62 - 288 mg/dL (0,70 - 3,25 mmol/L)1 |
Kinder
| Alter | Triglycerid-Wert |
|---|---|
| Neugeborene | 11 - 230 mg/dL (0,12 - 2,60 mmol/L)1 |
| Säuglinge | 44 - 205 mg/dL (0,50 - 2,32 mmol/L)1 |
| Kleinkinder | 92 - 185 mg/dL (0,42 - 2,09 mmol/L)1 |
| ältere Kinder | 29 - 150 mg/dL (0,33 - 1,70 mmol/L)1 |
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Der Referenzbereich der Triglyceride hängt stark vom Alter und Geschlecht ab. Männer zeigen grundsätzlich deutlich höhere obere Grenzwerte als Frauen. Das trifft vor allem auf die Altersklasse zwischen 35 und 55 Jahren zu.1
Bei Neugeborenen und Säuglingen können die Triglycerid-Werte sehr hoch sein. Ein Grund hierfür ist, dass Kinder in diesem Alter noch nicht über längere Zeiträume ohne Nahrung auskommen.
Erwachsene mit bekannter Erhöhung der Triglyceride sollten vor der Bestimmung der Triglyceride 12 Stunden auf Nahrung und kalorienreiche Getränke verzichten. In der medizinischen Fachsprache wird das als Nahrungskarenz bezeichnet.
Was sind Triglyceride?
Triglyceride (Triacylglycerole, TAG) sind Blutfette, die unserem Körper als Energiespeicher dienen. Sie werden daher auch als Speicherlipide bezeichnet.
Chemisch bestehen Triglyceride aus einem Glycerin-Rückgrat mit drei daran gebundenen Fettsäuren. Diese können sich voneinander unterscheiden. Weil das Triglyceridmolekül unpolar ist, werden Triglyceride manchmal auch als Neutralfette bezeichnet.2
Wie werden die Triglyceride bewertet?
| Kategorie | Triglycerid-Wert (nüchtern) |
|---|---|
| unauffällig | unter 150 mg/dL (unter 1,7 mmol/L)3 |
| grenzwertig hoch | 150 bis unter 200 mg/dL (1,7 bis unter 2,3 mmol/L)3 |
| hoch | 200 bis unter 880 mg/dL (2,3 bis unter 10,0 mmol/L)3 |
| sehr hoch | 880 bis unter 2.000 mg/dL (10,0 bis unter 22,8 mmol/L)3 |
| extrem hoch | ab 2.000 mg/dL (ab 22,8 mmol/L)3 |
Ab Triglycerid-Werten von 150 mg/dL beziehungsweise 1,7 mmol/L besteht Handlungsbedarf.
Menschen mit grenzwertig hohen Triglyceriden können durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung im Alltag ihre Triglyceride noch gut senken.
Sind die Werte bereits hoch (über 200 mg/dL beziehungsweise 1,7 mmol/L), sprechen medizinische Fachleute von einer moderaten Hypertriglyceridämie. Hierbei kann bereits eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll werden.
Bei sehr hohen Werten liegt eine schwere Hypertriglyceridämie vor, die dringend behandlungsbedürftig ist. Denn ab Werten über 880 mg/dL (10,0 mmol/L) steigt auch das Risiko für eine schmerzhafte Entzündung der Bauchspeicheldrüse, eine Pankreatitis.
Werte über 2.000 mg/dL (22,8 mmol/L) gelten als extrem hoch. Betroffene haben eine sehr schwere Hypertriglyceridämie. Das ärztliche Fachpersonal wird hier berücksichtigen, dass es sich um eine seltene, erblich bedingte Fettstoffwechselstörung handeln kann.
Diese genetisch erworbene Erkrankung ist in der Medizin unter dem Begriff familiäres Chylomikronämie-Syndrom, kurz FCS, bekannt.
Wichtig ist, den Triglyceridspiegel nicht als eigenständigen Laborwert zu betrachten. Das Gesamtbild aus den unterschiedlichen Blutfetten ist entscheidend.
Daher sollten die Triglyceride immer gemeinsam mit dem Gesamtcholesterin, dem LDL(low density lipoprotein)-Cholesterin und dem HDL(high density lipoprotein)-Cholesterin bewertet werden.
Es gibt keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege, ab wann eine Senkung der Triglyceride notwendigerweise erfolgen soll. Wohl aber sind sich die meisten medizinischen Fachleute darüber einig, dass eine medikamentöse Behandlung ab Triglyceridwerten von 200 mg/dL sinnvoll ist.
Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist abhängig von der Krankenvorgeschichte der Familie.
Bestimmung von Nicht-Nüchtern-Triglyceridwerten
Lange Zeit bestimmten die Ärzte lediglich Nüchternwerte, da die Mahlzeiten die Werte verändern und diese dann als schwer interpretierbar galten.
Neuere Ansätze zeigen aber, dass Nicht-Nüchternwerte ebenfalls aussagekräftig sind.4,5
Nüchternwerte werden nach heutigen Empfehlungen nur bestimmt, wenn eine der folgenden Situationen vorliegt:
- Die nicht nüchternen Triglyceridwerte liegen über 440 mg/dL (5 mmol/L).
- Eine Hypertriglyceridämie ist bekannt und es erfolgt eine Überweisung in eine Lipidklinik.
- Es besteht eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, die Folge von erhöhten Triglyceriden ist.
- vor der Einnahme von Medikamenten zur Senkung der Triglyceride
- wenn eine andere Blutuntersuchung, zum Beispiel wegen Diabetes, Nüchternheit voraussetzt
- wenn eine Behandlung mit Medikamenten geplant ist, die eine drastische Erhöhung der Triglyceride verursachen können (zum Beispiel Steroide, Östrogene oder Retinsäure)6
Vorgehen bei erhöhten Triglyceridspiegeln
Erstmalig erhöhte Triglycerid-Werte
Wurde erstmalig ein zu hoher Triglyceridspiegel gemessen, gilt es zunächst Ruhe zu bewahren und den Ursachen auf den Grund zu gehen.
Triglyceride können bei ein- und derselben Person sehr stark schwanken. Und das sogar um bis zu 50 Prozent.3 Diese Schwankungen können sowohl biologische als auch messtechnische Ursachen haben.
Sind also die Triglyceride zum ersten Mal erhöht, sollte nach etwa 4 Wochen eine erneute Bestimmung des Triglyceridspiegels erfolgen.
Dabei ist es wichtig
- 12 bis 14 Stunden auf Nahrung und Getränke (außer Wasser) zu verzichten
- mindestens 3 Tage keinen Alkohol zu trinken
Mehrfach erhöhte Triglyceridwerte
Sind die Triglyceride mehrfach bei Laborbestimmungen erhöht, ist es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Leicht erhöhte Werte sind mit Anpassungen von Ernährung und Lebensstil meist noch gut in den Griff zu bekommen.
Folgende Lebensstilfaktoren haben unter anderem Einfluss auf die Triglyceride:
- Körpergewicht
- Bewegung
- Stress
- Alkoholkonsum
Studien konnten belegen, dass eine Umstellung des Lebensstils die Triglyceridwerte um bis zu 70 Prozent senkt.7,8,9
Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, unter anderem Menge und Qualität
- der verzehrten Kohlenhydrate
- der zugeführten Omega-3-Fettsäuren
- der aufgenommenen Ballaststoffe
Zu Nahrungsmitteln, die die Triglyceride erhöhen, gehören vorrangig Nahrungsmittel mit raffinierten und einfachen Zuckern und ein exzessiver Konsum von Alkohol.7
Vorteilhaft kann sich auch das Ersetzen von gesättigten Fettsäuren durch Omega-3-Fettsäuren auswirken. Dazu kann beispielsweise weniger Fleisch und stattdessen mehr Fisch verzehrt werden.
Der Verzehr von Ballaststoffen und die Aufnahme von Vitamin B3 kann sich ebenfalls positiv auf die Triglyceride auswirken.
Hausmittel wie Apfelessig10,11,12 und Tee13 können unterstützend eingesetzt werden, um die Triglyceride zu senken.
Stark erhöhte Triglyceride sollten neben der Anpassung von Ernährung und Lebensstil medikamentös behandelt werden. Dazu stehen verschiedene Wirkstoffe aus unterschiedlichen Wirkstoffklassen (unter anderem Fibrate und Statine) zur Verfügung.
Es gibt also mehrere individuelle Wege, wie man erhöhte Triglyceride senken kann.

Triglyceride positiv beeinflussen. Verschiedene Anpassungen von Lebensstil und Ernährung haben einen positiven Einfluss auf die Triglyceride. So kann es helfen, das Körpergewicht zu reduzieren, sich mehr zu bewegen, Stress abzubauen, weniger Alkohol zu trinken, mehr Omega-3-Fettsäuren (zum Beispiel in Form von Fisch) zu verzehren und sich ballaststoffreich zu ernähren. Die Grafik dient lediglich als Beispiel für positive Veränderungen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Erhöhte Triglyceride: Ursachen
Es gibt verschiedene Ursachen, die zu erhöhten Triglyceridwerten führen. Beispielsweise kann eine genetische Veranlagung vorliegen.
Wenn bei Familienmitgliedern also erhöhte Triglyceridwerte nachgewiesen sind, ist die Wahrscheinlichkeit für eine genetische Komponente hoch.
Um die Triglyceride im Normalbereich zu halten, sollten Familienangehörige von Menschen mit Hypertriglyceridämie folgende vermeidbare Ursachen im Griff behalten:
- Übergewicht
- das metabolische Syndrom
- eine energiereiche Ernährung
- einen hohen Verzehr von einfachen Kohlenhydraten
- einen exzessiven Alkoholkonsum
Auch folgende Erkrankungen können ursächlich den Triglyceridspiegel erhöhen:
- Diabetes mellitus
- das metabolische Syndrom
- Leberzirrhose (Leberschädigung durch beispielsweise dauerhaften Alkoholgenuss oder andere Schadstoffe, bei der funktionelles Lebergewebe durch Bindegewebe ersetzt wird)
- Nierenerkrankung (insbesondere das nephrotische Syndrom)
- Schilddrüsenunterfunktion
- Paraproteinämie (Auftreten funktionsloser Eiweißmoleküle des Immunsystems im Blut)
- Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes
- Essstörungen wie Magersucht
- Paraproteinämie (Auftreten funktionsloser Eiweißmoleküle des Immunsystems im Blut)
- Aids (engl. acquired immunodeficiency syndrome, erworbenes Immunschwächesyndrom)3
Außerdem haben folgende Medikamente Auswirkungen auf die Triglyceride:
- Steroide (Glukokortikoide)
- Betarezeptorenblocker (nichtkardioselektive Betablocker)
- Diuretika
- Östrogene, insbesondere als orale Verhütungsmittel
- Anabolika
- Proteaseinhibitoren
- Gallensäurebinder
- Psychopharmaka wie Clozapine, atypische Neuroleptika oder Antidepressiva
- Thiazide3
Jenseits dieser Ursachen können erhöhte Triglyceride aber auch ab dem zweiten Trimenon (Schwangerschaftsdrittel) einer Schwangerschaft auftreten. Grund ist üblicherweise eine normale Reaktion des Körpers auf die Schwangerschaftshormone.3,14
Die Triglyceride steigen hierbei um das Doppelte bis Dreifache an. Nach der Geburt sinkt der Triglyceridspiegel wieder ab.

Hohe Triglyceride: Ursachen. Hohe Triglyceride können sich unter anderem durch starken Alkoholgenuss, übermäßigen Verzehr von Fetten und Kohlenhydraten, erbliche Veranlagung, Vorerkrankungen wie zum Beispiel Adipositas, bestimmte Medikamente oder hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft entwickeln. Die Grafik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll lediglich mögliche Ursachen beispielhaft darstellen.15
Erhöhte Triglyceride: Symptome
Gibt es eigentlich Anzeichen, die auf erhöhte Triglyceride hinweisen?
Bei leicht bis mäßig erhöhten Triglyceridwerten in der Regel leider nicht. Umso wichtiger sind regelmäßige Blutuntersuchungen, bei denen die Blutfette inklusive der Triglyceride bestimmt werden.
Eine gute Möglichkeit für regelmäßige Kontrollen bietet das Gesundheits-Check-Up-Angebot. Gesetzlich Versicherte haben ab einem Alter von 35 Lebensjahren Anspruch auf eine Untersuchung im regelmäßigen Abstand von 3 Jahren.16
Privat krankenversicherte Personen haben Anspruch auf vergleichbare Leistungen wie gesetzlich Versicherte. Je nach Versicherung kann das Vorsorgeangebot sogar mehr Leistungen mit engmaschigen Kontrollen beinhalten.17
Sichtbare und spürbare Symptome können jedoch bei stark erhöhten Triglyceridspiegeln auftreten:
- Pankreatitis: Sehr hohe Triglyceridwerte (über 500 mg/dL) können zu einer plötzlichen Entzündung der Bauchspeicheldrüse, also einer akuten Pankreatitis führen. Infolge der Entzündung schwillt die Bauchspeicheldrüse häufig an und verursacht starke Schmerzen im Oberbauch.
- Lipämie retinalis: Stark erhöhte Triglyceride über 1000 mg/dL können Veränderungen der Blutgefäße im Auge hervorrufen. Der hohe Lipidgehalt im Blut verursacht eine cremeweiße Verfärbung der Netzhautgefäße. Der Fachbegriff für diesen Zustand ist Lipämie retinalis.
- Schwere Hautprobleme: Auch starke Hautrötungen und Hautschäden, vor allem an Rücken, Brust, Armen und Beinen können bei stark erhöhten Triglyceridspiegeln auftreten.
- Multifaktorielles Chylomikronämie-Syndrom: Steigen die Triglyceride auf Werte über 1.500 mg/dL an, kann das zur Folge haben, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist, Fette abzubauen. Medizinische Fachleute bezeichnen das als multifaktorielles Chylomikronämie-Syndrom. Es äußert sich durch kurzfristigen Gedächtnisverlust, eine Vergrößerung von Leber und Milz, schwere Oberbauchschmerzen und Hautrötungen.
- Xanthelasmen: Xanthelasmen sind gelbliche Fetteinlagerungen in der Haut der Augenlider. Bei etwa 20 Prozent der Menschen mit Xanthelasmen liegen hohe Cholesterin- oder Triglyceridspiegel vor.
- Bluthochdruck: Triglyceridwerte über 150 mg/dL können indirekt auch zu einem Bluthochdruck beitragen, indem sie Arteriosklerose fördern.18

Hohe Triglyceride: Symptome. Während leicht bis mäßig erhöhte Triglyceridspiegel üblicherweise nur durch eine Bestimmung der Blutfette auffallen, können sehr hohe Triglyceridwerte starke Beschwerden hervorrufen. Dazu gehören unter anderem eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit starken Oberbauchschmerzen, Hautrötungen und -schäden vor allem an Rücken, Brust, Armen und Beinen und gelbe Fetteinlagerungen in der Haut am Auge (Xanthelasmen). Darüber hinaus können sich extrem hohe Triglyceride in einem multifaktoriellen Chylomikronämie-Syndrom äußern, das mit einem kurzfristigen Gedächtnisverlust und einer Vergrößerung von Leber und Milz einhergehen kann.18
Erhöhte Triglyceride: Behandlung
Im ersten Schritt der Behandlung wird die Ursache für die erhöhten Werte gesucht. Darüber hinaus wird das Vorhandensein weiterer Risikofaktoren wie erhöhte Cholesterinwerte überprüft.
Nachdem sich die behandelnde Ärztin oder der Arzt einen Überblick über das Gesamtrisiko verschafft hat, wird zunächst versucht, die Werte durch eine Veränderung des Lebensstils zu senken.
Bei moderat erhöhten Triglyceriden bis zu 500 mg/dL steht die Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Vordergrund. Das hauptsächliche Ziel ist dabei nicht die Senkung der Triglyceride selbst, sondern die des LDL-Cholesterins.19
Bei übergewichtigen Personen ist eine Gewichtsreduktion notwendig. Studien zeigen, dass bereits eine moderate Gewichtsabnahme von 5 bis 10 Prozent die Triglyceridwerte um durchschnittlich 20 Prozent reduziert.20
Ab Triglyceridwerten von 500 mg/dL empfiehlt die American Heart Association, die erhöhten Werte mit Triglycerid-senkenden Medikamenten zu regulieren.8
Statine sind die wirksamsten Medikamente, um die Blutfette zu senken.8 Je nach Art des Statins, der Dosis und dem Ausgangswert reduzieren die Statine die Triglyceride um 10 bis 15 Prozent.8,20
Die Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie und der Europäischen Gesellschaft für Arteriosklerose zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen enthalten unter anderem folgende Empfehlungen:
- Medikamente zur Behandlung erhöhter Triglyceridwerte sollen nur bei Hochrisikopatienten mit Werten über 200 mg/dL (über 2,3 mmol/L) eingesetzt werden, wenn Anpassungen des Lebensstils nicht erfolgreich sind.
- Für die Senkung der Triglyceride stehen Statine, Fibrate, PCSK9-Hemmer und Omega-3-Fettsäuren (omega-3 polyunsaturated fatty acids, n-3-PUFA) zur Verfügung.
- Statine sind das Mittel der Wahl zur Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Hochrisikopatienten mit Hypertriglyceridämie.
- Menschen mit hohem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Triglyceridspiegeln zwischen 135 und 499 mg/dL (1,5 bis 5,6 mmol/L) unter Statinbehandlung sollten eine zusätzliche Einnahme von n-3-PUFAs in Betracht ziehen.
- Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen können Personen mit Triglyceridwerten über 200 mg/dL (über 2,3 mmol/L), deren LDL-Cholesterin schon in den Zielbereich gesenkt werden konnte, mit einer Kombination aus einem Statin und einem Fenofibrat oder Benzofibrat behandelt werden.
- Hochrisikopatienten, die im LDL-Zielbereich liegen, aber Triglyceridspiegel von über 200 mg/dL (über 2,3 mmol/L) haben, können mit einer Kombination aus einem Statin und einem Fenofibrat oder Benzofibrat behandelt werden.21
Wenn die erhöhten Triglyceride eine Begleiterscheinung des Diabetes sind, sollten Betroffene eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels anstreben. Durch die Gabe von Insulin verbessern sich automatisch die Triglyceride.19
Bei diabetischen Personen mit erhöhten Triglyceriden ist eine Reduzierung oder der Ersatz von Kohlenhydraten angebracht. Insbesondere zuckerhaltige Lebensmittel sind zu vermeiden. Diese Umstellungen verringern die Werte um 10 bis 20 Prozent.22
Bei Werten von über 880 mg/dL steigt das Risiko für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung stark an. Bei diesen Werten ist das vorrangige Ziel die Vorbeugung der Erkrankung.
Für Personen mit Werten in dieser Größenordnung ist eine umgehende Ernährungsumstellung von enormer Bedeutung zur Senkung der Triglyceride.
Liegen bereits Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung vor, empfiehlt sich kurzfristiges Fasten, bis sich die Werte verbessern.19
Außerdem zählt der Austausch von Blutplasma zu den Basismaßnahmen. Ob das angebracht ist, wird im Einzelfall entschieden.7
Abnorme Triglyceridwerte: Folgen
Erhöhte Triglyceride
Erhöhte Triglyceride sind mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie dem Schlaganfall verbunden.
In einer Studie mit knapp 14.000 Männern hatten diejenigen mit hohen Triglyceridwerten ein viermal so hohes Risiko für ein Herz-Kreislauf-Ereignis wie diejenigen mit niedrigen Werten.
Dabei wurden weitere Risikofaktoren herausgerechnet, um das Risiko exakter abschätzen zu können. Diese Männer wurden über 10 Jahre beobachtet. Dabei zeigte sich außerdem, dass ein gesunder Lebensstil die Triglyceride stark beeinflusste.23
Stark erhöhte Triglyceride ab 1000 mg/dL tragen zudem zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder einer Fettleberkrankheit bei.
Zu niedrige Triglyceride
Das Vorliegen von zu niedrigen Triglyceriden wird fachsprachlich als Hypotriglyceridämie bezeichnet. Dieser Befund ist weitaus seltener als der Befund erhöhter Werte.
Zu den Ursachen von niedrigen Triglyceriden gehören:
- Mangelernährung
- Schilddrüsenüberfunktion
- Resorptionsstörung, also die ungenügende Aufnahme aus dem Verdauungstrakt
- Einnahme lipidsenkender Medikamente
- Fasten oder Hungern
- Autoimmunerkrankungen
- Drogenmissbrauch
- sehr selten: eine Hypotriglyceridämie-Erkrankung24
Eine Mangelernährung ist die häufigste Ursache. In der westlichen Welt treten Unter- und Mangelernährungen unter normalen Umständen allerdings selten auf.
Bei langfristigen Krankenhausaufenthalten beträgt die Rate der Mangelernährten hingegen über 25 Prozent mit steigender Tendenz.25
Kurzfristig niedrige Triglyceride wirken sich nicht negativ aus. Auf Dauer können Symptome der Erschöpfung und Müdigkeit sowie ein Verlust der Muskelmasse auftreten.
Da die Triglyceride als Energiereserve dienen, fehlt diese dann dem Körper. Langfristig kann die körperliche Schwäche dem Körper schaden.
Zu hohe Triglyceride senken
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Triglyceride zu senken. Auf diese gehen wir im Detail in unserem Artikel "Triglyceride senken: Ernährung, Hausmittel, Lebensstil und Medikamente" ein.
Häufige Fragen (Frequently asked questions, FAQ)
Warum gibt es unterschiedliche Einheiten für die Triglycerid-Werte?
Für die Triglyceride gibt es zwei unterschiedliche, international gebräuchliche Einheiten: Milligramm pro Deziliter (mg/dL) und Millimol pro Liter (mmol/L).
Die Einheit Milligramm pro Deziliter gibt das Gesamtgewicht der Triglyceride in dem definierten Volumen von einem Deziliter (0,1 Liter beziehungsweise 100 mL) an.
Die Einheit Millimol pro Liter bezieht sich auf die Stoffmenge der Triglyceride. Sie gibt an, wie viele Teilchen der Triglyceride sich in einem Liter Blut befinden.
Es ist möglich, beide Einheiten ineinander umzurechnen:
- 1 mg/dL = 0,0114 mmol/L
- 1 mmol/L = 87,7 mg/dL33
Wie oft sollte ich meine Triglyceride überprüfen lassen?
Für gesunde Erwachsene reicht normalerweise eine Überprüfung im Rahmen der Bestimmung des Lipoproteinprofils im Abstand von 5 Jahren aus.18
Bei älteren Personen, Menschen mit Diabetes mellitus und Personen mit Fettstoffwechselstörungen in der familiären Krankenvorgeschichte oder hohem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine häufigere Überprüfung sinnvoll.
Wie bemerke ich, dass meine Triglyceride zu hoch sind?
Niedrig bis moderat erhöhte Triglyceride fallen meist nur bei Laboruntersuchungen auf. Stark erhöhte Triglyceride machen sich unter Umständen zum Beispiel durch starke Oberbauchschmerzen, Hautprobleme, eine vergrößerte Leber und Milz oder durch Gedächtnisverlust bemerkbar.15
Ab wann sind die Triglyceride hoch?
Die Triglyceride werden ab Werten von 200 mg/dL (2,3 mmol/L) als hoch eingestuft.3
Wie werden Triglyceride bestimmt?
Die Triglyceride werden von einem Labor in einer Blutprobe bestimmt. Meist erfolgt die Bestimmung gemeinsam mit anderen Blutfetten im Rahmen eines Lipid- beziehungsweise Lipoproteinprofils.
Für eine Bestimmung des Lipidprofils bietet sich der regelmäßige Gesundheits-Check-Up an, der allen gesetzlich Versicherten im Abstand von 3 Jahren ab einem Alter von 35 Jahren zusteht.16
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Autorin
Marieke Theil, M.Sc. unter Mitarbeit von Dipl.-Biol. Claudia Helbig
Marieke Theil, M.Sc. hält einen Master of Science in Molecular Nutrition und hat sich in Gesundheitspsychologie weitergebildet. Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat sie sich mit dem Einfluss verschiedener Ernährungsformen auf das kardiovaskuläre Risiko befasst. Damit verfügt sie über ein fundiertes Verständnis der Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. [mehr]
Quellen
- Taschenlehrbuch Klinische Chemie und Hämatologie; Kapitel 5.6 Triglyceride; 9. vollständig überarbeitete Auflage - Autoren: Dieter Lütjohann, Klaus Dörner - Herausgeber: Klaus P. Kohse - Publikation: Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2019 - ISBN: 978-3-13-240280-5, 978-3-13-240283-6
- Taschenatlas Ernährung; Kapitel Die Nährstoffe: Lipide; 8. vollständig überarbeitete Auflage - Autoren: Hans Konrad Biesalski, Peter Grimm, Susanne Nowitzki-Grimm - Publikation: Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2020 - ISBN: 978-3-13-242607-8, 978-3-13-242912-3
- Klinikleitfaden Labordiagnostik, Kapitel 8.6 Triglyzeride €, 8. Auflage - Autoren: Dr. med. Matthias Peter Aymanns, Dr. med. Simone Claudi-Böhm, PD Dr. med. Karin Janetzko, PD Dr. med. Burkhard Manfras, PD Dr. med. Dietmar Plonné - Herausgeber: Bernhard O. Böhm, Christoph Niederau - Publikation: Elsevier Verlag München, 2024 - ISBN: 978-3-437-05604-8, 978-3-437-21094-5
- Nonfasting Triglycerides and Risk of Myocardial Infarction, Ischemic Heart Disease, and Death in Men and Women - Autoren: Børge G. Nordestgaard, Marianne Benn, Peter Schnohr, Anne Tybjærg-Hansen - Publikation: JAMA. 2007 Jul 18;298(3):299-308 - DOI: 10.1001/jama.298.3.299
- Postprandial dysmetabolism and cardiovascular disease in type 2 diabetes - Autoren: M. E. Tushuizen, M. Diamant, R. J. Heine - Publikation: Postgrad Med J. 2005 Jan;81(951):1-6 - DOI: 10.1136/pgmj.2004.020511
- Lipidmessung muss nicht mehr nüchtern erfolgen; Springer Medizin; (erstellt am 02.05.2016; abgerufen a 07.11.2025) - Autorin: Veronika Schlimpert - URL: https://www.springermedizin.de/kardiologie/lipidmessung-muss-nicht-mehr-nuechtern-erfolgen/24650712
- The Diagnosis and Treatment of Hypertriglyceridemia - Autoren: Klaus G. Parhofer, Ulrich Laufs - Publikation: Dtsch Arztebl Int. 2019 Dec 6;116(49):825-832 - DOI: 10.3238/arztebl.2019.0825
- Triglycerides and Cardiovascular Disease: A Scientific Statement From the American Heart Association - Autoren: Michael Miller, Neil J. Stone, Christie Ballantyne, Vera Bittner, Michael H. Criqui, Henry N. Ginsberg, Anne Carol Goldberg, William James Howard, Marc S. Jacobson, Penny M. Kris-Etherton, Terry A. Lennie, Moshe Levi, Theodore Mazzone, Subramanian Pennathur - Publikation: Circulation, 123 (2011), 2292-2333 - DOI: 10.1161/CIR.0b013e3182160726
- The effect of high-protein, low-carbohydrate diets in the treatment of type 2 diabetes: a 12 month randomised controlled trial - Autoren: R. N. Larsen, N. J. Mann, E. Maclean, E. Shaw - Publikation: Diabetologia, 54.4 (2011), 731-40 - DOI: 10.1007/s00125-010-2027-y
- Dietary acetic acid reduces serum cholesterol and triacylglycerols in rats fed a cholesterol-rich diet - Autoren: Takashi Fushimi, Kazuhito Suruga, Yoshifumi Oshima, Momoko Fukiharu, Yoshinori Tsukamoto, Toshinao Goda - Publikation: British Journal of Nutrition, 95.5 (2006), 916-924 - DOI: 10.1079/BJN20061740
- Vinegar Intake Reduces Body Weight, Body Fat Mass, and Serum Triglyceride Levels in Obese Japanese Subjects - Autoren: Tomoo Kondo, Mikiya Kishi, Takashi Fushimi, Shinobu Ugajin, Takayuki Kaga - Publikation: Bioscience, Biotechnology, and Biochemistry 2009 Aug 23; 73(8):1837-1843 - DOI: 10.1271/bbb.90231
- The Effect of Apple Vinegar on Blood Glucose Control and Lipid Profile in Rats - Autoren: Anahita Mansouri, Farideh Shishebor, Alireza Sarkaki, Mohammad Taha Jalali, Mahmoud Latifi - Publikation: J Adv Med Biomed Res, 15.61 (2007), 39–48 - URL: http://journal.zums.ac.ir/article-1-255-en.html
- Green and black tea for the primary prevention of cardiovascular disease - Autoren: Louise Hartley, Nadine Flowers, Jennifer Holmes, Aileen Clarke, Saverio Stranges, Lee Hopper, Karen Rees - Herausgeber: Cochrane Heart Group - Publikation: Cochrane Database of Systematic Reviews, 6, 2013 - DOI: 10.1002/14651858.CD009934.pub2
- Special Aspects of Cholesterol Metabolism in Women - Autoren: Ioanna Gouni-Berthold, Ulrich Laufs - Publikation: Dtsch Arztebl Int 2024; 121: 401-6 - DOI: 10.3238/arztebl.m2024.0063
- Erhöhte Blutfette - Triglyzeride zu hoch: Was bedeutet das?; Stiftung Gesundheitswissen; (erstellt am 20.01.2022; abgerufen am 07.11.2025) - URL: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/erhoehte-blutfette/triglyzeridwerte
- Gesundheits-Check-Up; Bundesministerium für Gesundheit; (Stand 17.02.2025; abgerufen am 30.08.2025) - URL: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/checkup.html
- Welche Vorsorgeuntersuchung Sie einplanen sollten; ADAC; (erstellt am 10.09.2025; abgerufen am 11.11.2025) - Autorin: Nica Trappe - URL: https://www.adac.de/gesundheit/gesund-unterwegs/vorsorge/vorsorgeuntersuchungen/
- High Blood Triglycerides; (letzte Aktualisierung am 19.04.2023; abgerufen am 07.11.2025) - URL: https://www.nhlbi.nih.gov/health/high-blood-triglycerides#What-are-the-symptoms-of-high-blood-triglycerides?
- Hypertriglyceridemia in Diabetes Mellitus: Implications for Pediatric Care - Autoren: Jacob C. Hartz, Sarah De Ferranti, Samuel Gidding - Publikation: Journal of the Endocrine Society 2018 Jun 1; 2(6):497-512 - DOI: 10.1210/js.2018-00079
- Demystifying the management of hypertriglyceridaemia - Autoren: Gerald F. Watts, Esther M. M. Ooi, Dick C. Chan - strong>Publikation: Nat Rev Cardiol 2013 Nov; 10(11):648-661 - DOI: 10.1038/nrcardio.2013.140
- 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: lipid modification to reduce cardiovascular risk - Autoren: François Mach, Colin Baigent, Alberico L. Catapano, Konstantinos C. Koskinas, Manuela Casula, Lina Badimon, M. John Chapman, Guy G. De Backer, Victoria Delgado, Brian A. Ference, Ian M. Graham, Alison Halliday, Ulf Landmesser, Borislava Mihaylova, Terje R. Pedersen, Gabriele Riccardi, Dimitrios J. Richter, Marc S. Sabatini, Marja-Riitta Taskinen, Lale Tokgozoglu, Olov Wiklund, ESC Scientific Document Group - Publikation: Eur Heart J. 2020 Jan 1;41(1):111-188 - DOI: 10.1093/eurheartj/ehz455 - Publikation (Korrektur): Eur Heart J. 2020 Nov 21;41(44):4255 - DOI (Korrektur): 10.1093/eurheartj/ehz826
- Cardiovascular Disease Risk Factors in Youth With Diabetes Mellitus: A Scientific Statement From the American Heart Association - Autoren: David M. Maahs, Stephen R. Daniels, Sarah D. De Ferranti, Helén L. Dichek, Joseph Flynn, Benjamin I. Goldstein, Aaron S. Kelly, Kristen J. Nadeau, Pamela Martyn-Nemeth, Stavroula K., Laurie Quinn, Amy S. Shah, Elaine Urbina - Publikation: Circulation 2014 Oct 21; 130(17):1532-1558 - DOI: 10.1161/CIR.0000000000000094
- Changes in Triglyceride Levels and Risk for Coronary Heart Disease in Young Men - Autoren: Amir Tirosh, Assaf Rudich, Tzippora Shochat, Dorit Tekes-Manova, Eran Israeli, Yaakov Henkin, Ilan Kochba, Iris Shai - Publikation: Ann Intern Med 2007 Sep 18; 147(6):377-385 - DOI: 10.7326/0003-4819-147-6-200709180-00007
- Hypoglycemia, hypotriglyceridemia and starvation associated with cardiogenic shock - Autor: Martin A. Crook - Publikation: Nutrition 2014 Sep; 30(9):1093-1094 - DOI: 10.1016/j.nut.2014.03.028
- Malnutrition in Hospital - Autor: Christian Löser - Publikation: Dtsch Arztebl Int 2010; 107(51-52): 911-7 - DOI: 10.3238/arztebl.2010.0911


